Über uns

30. Oktober 2009

2000 KM.com ist eine Internetseite zur Traditionspflege der historischen Mobilität.

23 Mal in Folge heißt es: Deutschland ist schön!
Günter Krön, ASC-Mitglied, startete 1989 mit einem Tross von 41 Oldtimern und einem 20-köpfigen Team einschließlich Dackel in Mönchengladbach die Rallye „2000 Kilometer durch Deutschland“. Von Mönchengladbach ging es über Dreieich, den historischen Start-/ Zielort Baden-Baden, Bad Brückenau, den Schotten-Ring und den Grenzland-Ring wieder nach M-G: 2077 Kilometer betrug die Distanz. Bereits im Folgejahr führte die Strecke auch durch die damals sogenannten neuen Bundesländer, der Automobilclub von Deutschland (AvD) ist Partner und sorgt für den Pannenservice. Bis einschließlich im Jahr 2007 leitet Krön die Durchführung und Organisation, bevor er die Führung in jüngere Hände abgibt.

Günter Krön – er erhielt für seine Verdienste 2006 den Preis „Goldener Kolben“ von der Gruppe F-kubik im Rahmen der Bremen Classic Motorshow.

Im Herbst 2007 übernahmen Lars Döhmann und Horst-Dieter Görg die Veranstaltung. 2008 wurde die Jubiläumstour durchgeführt – 75 Jahre nach dem ersten Start als Non-Stopp-Tour und 20 Jahre nach der ersten Neuauflage als Zuverlässigkeitsfahrt für Oldtimer. 2009 unterstützte der Automobil-Club-Verkehr (ACV) mit seinen Partner DEVK die Tour. Zudem fuhr Stephan Lützenkirchen im Team der Organisatoren mit und entschied sich anschließend zur Beteiligung. Ab Anfang des Jahres 2010 gab es die 2000 km durch Deutschland GmbH.

Mit Geschäftsführer Lars Döhmann wurden in den Jahren 2010 und 2011 zwei weitere Rallies durchgeführt, jeweils mit einem 120 bis 140 Kilometer langen Hannover-Prolog versehen, der für alle Interesssenten offen war. Görg beteiligte sich zuletzt 2010 organisatorisch, 2011 organisierte Döhmann die 23. Auflage allein. Dabei unterstützte ihn ein starkes Team, aus dem einige auf eine langjährige Mitarbeit zu Recht sehr stolz sein dürfen. Nach sinkendem Teilnehmerinteresse schwand allmählich auch hier die Unterstützung.

Führungstrio: Horst-Dieter Görg, Lars Döhmann, Stephan Lützenkirchen

Die Namensrechte mussten dann verkauft werden. Sie gingen an den Pannenservice Thomas Konopka in Kassel. Konopka hatte früher den Service bei der Rallye geleistet. Das jedoch reichte nicht für die 2000 kmM GmbH zum Weitermachen. Die Traditionspflege der Rallye mit dem großen Namen wird hier weiter betrieben.

Mein spezieller Dank gilt Luise, Uschi, Werner, Mike, Tim, Thomas, Walther, Manfred, Maarten und Hans-Peter.

Lars Döhmann

Traumauto des Autotesters Lars Döhmann: Porsche 911

Der gebürtige Bochumer, Jahrgang 1959, wuchs in einem Haushalt auf, in dem das Auto ein regelmäßig erneuerter Gebrauchsgegenstand war. Den Führerschein erhielt er mit 18, Klasse 1 und 3 für Motorrad und Auto. Nach etlichen Schwarzfahrten im Citroen GS Club der Mutter rasselte er prompt durch die praktische Prüfung. Völlig unbeleckt von Motorraderfahrungen klappte es dagegen auf Anhieb mit dem Zweiradführerschein. Mit der Zulassung zum Abitur kam das erste Auto, ein Renault 5 mit 34 PS. Der wurde liebevoll kaputtgeschraubt, als Ersatz folgte ein giftgrüner Renault 6 mit 48 PS. Noch während der Lehrzeit wurde der getauscht gegen einen neuen Renault 14, der aufgrund seiner zahlreichen Mängel nach einem dreiviertel Jahr wieder abgestoßen wurde. Darauf folgte eine Auto-freie Zeit: Yamaha RD 250/ 350, luftgekühlt und eigenhändig frisiert, Yamaha XS 1100, Honda CB 750 K7, Moto Guzzi V7 Special, Honda XL 185 S hießen die Fahrzeuge, nebenbei wurde die Kastenente der Freundin genutzt.

Die Modelle und Marken weiterer Autos waren dann: Renault 16 TX, Renault 4, Mercedes 230.4 des sogenannten Strich 8, Mercedes 280 SE (W 108), Peugeot 504 Break, Alfasud, Citroen CX Break, Citroen AX und AX GT, BMW 525 eta, BMW 530i, Golf IV Variant, Ford Mondeo Turnier, Volvo 440, Peugeot 405 Break, Volvo 740 Kombi, Porsche 911 targa und zwischendurch heiratete er einen Peugeot 304 von 1971 und bekam mit deren Besitzerin zwei wunderbare Kinder.

„In den Motorrad-intensiven Jahren in Stuttgart bekam ich als Student Kontakt zur Zeitschrift MO, für die ich bald als freier Autor schrieb“, erinnert sich Döhmann. So vergrößerte sich die Auswahl um das reiche Angebot an Testmotorrädern der Industrie. Das war später bei Motorrad und PS genauso. „In vier Stunden von Bremen nach Stuttgart zu fahren oder in zwei November-Wochen 6000 Kilometer abzuspulen, gelang dank bis zu 280 km/h schneller Kawasakis ganz einfach. Als Redakteur von Motor Klassik durfte ich leider meist nur als Zuschauer und Beifahrer genießen, für Motorrad Classic aber ging es auch auf Rennstrecken zu Gleichmäßigkeitsläufen im Gespann oder mit einer Norton Domiracer auf den Nürburgring.“

Später bei der Autozeitschrift mot testete er alle Neuwagen (und Reifen), dabei wurden Beschleunigungs- und Bremswerte ermittelt. Manche Antriebswelle zerfetzte dabei. Ob Fiat Cinquecento, Porsche turbo oder Mercedes 600 – alles wurde bis in den Grenzbereich getrieben. Als mot-Redakteur nahm er schließlich im Jahr 1992 auch auf Teiletappen der 2000 km durch Deutschland im Fiat Balilla von 1934 teil und berichtete von Gänsehaut erzeugenden Fahrten durch eng gedrängte Menschenspaliere, dem unsynchronisierten Dreiganggetriebe und der atemberauben Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Bei zehn Teilnahmen am 24 h-Rennen auf der Nordschleife und fünf 25 h-Rennen in Spa-Francorchamps befriedigte er die Gelüste am Renntempo, bevor er zum Oldimer-Rallyeorganisator wurde. Heute begleitet er das Thema publizistisch und fährt selbst. Wenn nicht im Oldtimer, dann vielleicht auf grobstollig bereiften Motorrädern durchs Gelände.

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