Sonderschau: Generationswechsel zu den Wassergekühlten

18. September 2019

Mit der großen Sonderschau „Generationswechsel. Der Quantensprung zu den neuen Wassergekühlten.“ arbeitet das AutoMuseum Volkswagen erstmals die spannende Entwicklungs-Geschichte der neuen Motoren und Modelle mit Frontantrieb bei Volkswagen auf. Die Ausstellungsobjekte –  Prototypen, Serienmodelle und Aggregate zeigen ebenso wie unter den Konzerntöchtern Audi/NSU, Volkswagen und Porsche teils in Konkurrenz, teils gemeinsam Lösungen gefunden, verworfen oder umgesetzt wurden. Die Schau ist vom 29. August 2019 bis zum 1. März 2020 zu besichtigen.

Die „Macher“ des Generationswechsels“: Eberhard Kittler, Vorstand Stiftung AutoMuseum Volkswagen, Michael Willmann, ehemaliger Volkswagen Motoren-Entwickler, Martin Gebhardt, Vorsitzender des Freundeskreises AutoMuseum Volkswagen Foto: Stiftung AutoMuseum Volkswagen

Mitte der 1960er-Jahre boomten die Verkaufszahlen des Käfers noch. Doch strebte Volkswagen, auch beflügelt durch die Tochter Audi, die Nachfolge seines Bestsellers an. An den Start ging dann ab 1973 mit Scirocco, Passat, Golf und Polo eine komplett neue Modellfamilie. Ihnen allen waren die Innovationen in der Motorentechnik – nun Frontantrieb und Wasserkühlung – inne. Doch der Weg dahin war teilweise steinig und wurde vom internen Konkurrenzkampf der Konzernmarken Audi, Porsche und Volkswagen geprägt. Für die ersten Generationen der Neuen setzte sich Audi mit den Motoren EA 827 und EA 801, die bis heute in ihrer Weiterentwicklung laufen, durch.

Für die Recherchen standen ausgewiesene Fachleute zur Verfügung. Mit Akribie und zahllosen Interviews mit Zeitzeugen und Technikern ist es Motoren-Forscher Michael Willmann und dem Freundeskreis AutoMuseum Volkswagen gelungen, bislang unbekannte Fakten herauszuarbeiten und die entsprechenden Exponate ausstellungsfähig zu machen.

Zur Schau ist das gleichnamige Buch entstanden, dass die Inhalte der Ausstellung von den Vorgängern bis zur neuen Modellgeneration nochmals detaillierter darstellen und mit bisher unbekannten Bildmaterial anreichert. Es ist im Museumsshop für 14,95 € erhältlich.

Eine Reaktion

  1. Frauenberger September 18th, 2019 at 16:16

    Ja, damit bin ich selbst auch angefangen: Polo, Golf, Audi 80 und dann der erste „Youngtimer“ K70, der allerdings nicht den exzellenten 1600 ccm Motor hatte und als einziger meiner VW-Motoren kollabierte. Gut auch der 90 PS und der 174 PS VR6 Motor, den Mercedes-Benz aus Platzgründe im Kastentransporter verbaute. Er war als 2,8 ltr. ziemlich durstig. Meinen VW (75 PS aus 1600 ccm) hat Santaner-Sammler Tilmann Grund 2012 zu den damals ca. 15 anderen gestellt, die er zusammen mit Meyer real gesammelt hatte. Fiktiv blieb der Santaner-Shop im Internet, in dem Grund/Meyer aber eine gute Figur machen.

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