Mercedes und Opel bei der Silvretta Classic Rallye Montafon

4. Juli 2017

Die Silvretta Classic Rallye Montafon wird seit 1997 ausgetragen und hat sich als ein besonders attraktiver Termin im Kalender der automobilen Klassik etabliert. In diesem Jahr nehmen rund 200 historisch bedeutende Fahrzeuge mit Baujahren von den 1920er-Jahren bis in die 1990er-Jahre teil. Die Rallye wird vom 6. bis 9. Juli 2017 ausgetragen.

Die Rallye beginnt am Mittwoch (5. Juli 2017) um 20:00 Uhr mit dem Prolog für ausgewählte Teilnehmer in Schruns. Am Donnerstag (6. Juli 2017) startet das Feld ab 12:01 Uhr in Partenen zur ersten, 116 Kilometer langen Etappe. Sie führt unter anderem über die Silvretta-Hochalpenstraße und die Bielerhöhe nach Gargellen und Bartholomäberg zum Ziel in Schruns. Auch an den beiden folgenden Tagen ist der Start jeweils in Partenen, das Ziel befindet sich dann aber jeweils in Gaschurn.

Bild vom Internationalen Klausenpass-Rennen in der Schweiz, 9. bis 10. August 1930. Rudolf Caracciola (Startnummer 64) mit einem Mercedes-Benz Typ SSK. Caracciola gewinnt in der Sportwagenklasse bis 8 Liter Hubraum und erzielt den Sportwagenrekord des Rennens. Bald fährt ein „Weißer Elefant“ wieder durch die Berge. Foto: Mercedes-Benz

Am Freitag (7. Juli 2017) beginnt ab 7:31 Uhr die zweite Etappe über das Hahntennjoch, Piller Höhe, Flexenpass und Bielerhöhe. Mit 326 Kilometer ist es die längste Etappe der Silvretta Classic. Am Samstag (8. Juli 2017) starten die Fahrzeuge ab 9:31 Uhr zur 153 Kilometer langen, dritten Etappe. Unter anderem liegen das Furkajoch und das Faschinajoch auf der Strecke. Mit einer Abschiedsfeier am Sonntagmorgen (9. Juli 2017) in St. Gallenkirch endet die 20. Silvretta Classic Rallye Montafon.

Mercedes-Benz „Strich-Acht“-Coupé der Baureihe W 114. Foto: Mercedes-Benz

Mercedes-Benz Classic öffnet bei der 20. Silvretta Classic Rallye Montafon zwei starke Perspektiven auf die Tradition der Sportlichkeit in der Geschichte der Marke: Bei der Rallye gehen ein Mercedes-Benz aus dem Jahr 1928 sowie vier Coupés der oberen Mittelklasse an den Start. Der SSK erinnert an die Erfolge der Kompressor-Sportwagen S bis SSK vor neun Jahrzehnten. Die Coupés der Baureihen W 114 und C 124 würdigen mit ihrer Karosserieform die wohl eleganteste Interpretation automobiler Sportlichkeit. Einen besonders starken Auftritt hat der Mercedes-Benz 300 CE 6.0 AMG „The Hammer“. Seine Teilnahme erinnert an das 50-jährige Bestehen von Mercedes-AMG, der Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz. Gefahren werden die Coupés unter anderem von den Markenbotschaftern Klaus Ludwig und Karl Wendlinger.

Die verschiedenen Generationen des Opel Commodore mit einem modernen Nachfahren auf einem Bild. Bald fahren die schönen Sechszylinder durchs Montafon. Foto: Opel

Auch Opel ist dabei und feiert mit: Vor genau 50 Jahren hat der Opel Commodore das Kommando übernommen. Als extra eleganter Bruder des Rekord trat er 1967 selbstbewusst mit einem 115 PS starken 2,5-Liter-Sechszylinder an. Eine GS-Version mit Doppelvergaser und 130 PS folgte ein Jahr später. Viel Power für die damalige Zeit, kombiniert mit der sprichwörtlichen Laufruhe aller Opel-Reihensechser. Bei der 20. Auflage der Silvretta Classic feiert Opel das Jubiläum mit der Teilnahme von vier Commodore der Generationen A, B und C. Prominenter Pilot im Opel Commodore B GS/E (Grand Sport / Einspritzung) von 1972 ist Markenbotschafter und Le-Mans-Sieger Jockel Winkelhock. Mit 190 PS bestens motorisiert, führt der Rallye-Commodore mit Winkelhock das Opel Classic-Team durch das Montafon in Österreich. Begleitet werden die historischen Modelle dabei vom neuen Insignia Grand Sport, der die große Tradition der Bezeichnung GS bei Opel fortsetzt. Großer Sport eben.

 

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