Über historische Lacktechnologien seit Erfindung des Autos

23. Februar 2017

Während bei den Oldtimer-Freunden die Vorfreude auf die 29. Techno Classica wächst, laufen bei Glasurit die Vorbereitungen für den Messestand auf Hochtouren. Am Glasurit-Stand dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema „Historische Lacktechnologien“. Im Jahr der Erfindung des Automobils, also 1888, eröffnete der Firmengründer von Glasurit, Max Winkelmann, seinen Farbenhandel in Hamburg. Glasurit hat seitdem sämtliche Entwicklungsschritte der Lacktechnologien selber mitgestaltet und vorangebracht.

Wir erzählen an unserem Stand die Geschichte der Lackentwicklung und -technologien so anschaulich, wie sie noch nie in der Öffentlichkeit zu sehen war“, erklärt Jürgen Book, Leiter Process Management beim Unternehmensbereich Coatings der BASF. Von den Öllacken aus der Anfangszeit des Automobils bis zu Lacktechnologien der Zukunft können Standbesucher die Entwicklung der Lacktechnologien nachvollziehen. Lacke haben eine ähnlich spannende Entwicklung hinter sich wie beispielsweise Motoren, Karosseriewerkstoffe oder die Leuchtmittel“, erklärt Jürgen Book weiter. „Wir zeigen die Unterschiede und erklären, welche Evolutionsstufen Lacke durchlaufen haben um den Anforderungen des Automobilbaus und gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht zu werden.“ Dazu zeigt Glasurit auch Autoteile mit über 100 Jahre alten Originallackierungen, an denen – erstmals weltweit überhaupt – zum Beispiel Steinschlag- und Kratzprüfungen vorgenommen wurden.

Delahaye von 1924: Das besondere Exponat wird im Rahmen der Techno Classica Essen auf dem Stand des Farbenspezialisten Glasurit zu sehen sein. Foto: Glasurit

Das Highlight am Messestand ist ein Delahaye Typ 87, Baujahr 1924. Das historische Fahrzeug aus der weltberühmten Schlumpf-Sammlung ist eine Leihgabe des französischen Nationalmuseums „Cité de l’Automobile“. Der Delahaye ist mit einem Öllack beschichtet und weitgehend im Originalzustand erhalten. 2013 war das Fahrzeug im Rahmen der Ausstellung „Schlafende Schönheiten“ in Kassel zu sehen. In diesem Zusammenhang wurden von Glasurit verschiedene Analysen der Oberfläche, des Lackaufbaus und der verwendeten Lackmaterialen durchgeführt, deren Ergebnisse am Messestand zu sehen sind.

Nicht nur das französische Nationalmuseum „Cité de l’Automobile“ vertraut der großen Lackexpertise von Glasurit, auch der Weltverband der Oldtimer-Clubs, die Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA). 2016 hat die FIVA (www.fiva.org) Glasurit weltweit und exklusiv zum technischen Berater in Lackfragen ernannt.

Rat und Hilfe in Lackfragen können Standbesucher auch in diesem Jahr wieder vom Glasurit-Messeteam erwarten. „Ganz gleich, ob jemand mit Farbtoninformationen den Originalfarbton seines Fahrzeugs herausfinden möchte oder ein Lackmuster mitbringt, dessen Farbton nachgestellt werden soll – wir freuen uns darauf, an unserem Stand Klassiker-Enthusiasten zu unterstützen“, sagt Alexander Röllig, Glasurit Communcation EMEA.

Für alle, die nicht am Messestand vorbeischauen können, steht die geballte historische Lack- und Farbtonkompetenz von Glasurit im Internet zur Verfügung. Der Glasurit Classic Car Colors-Service (www.classiccarcolors.de) bietet Zugang zur Glasurit-Farbtondatenbank, dem weltweit größten Farbtonarchiv mit über 250.000 Farbtönen und über 600.000 Lackmischformeln, sowie zu einem Netzwerk spezialisierter Fachbetriebe.

Bevor der Delahaye am Glasurit-Stand mit der Nummer 115 in Halle 2 zu sehen ist, zeigt Glasurit das historische Fahrzeug im Rahmen einer exklusiven Presse-Preview am 16. März im Refinish Competence Center in Münster.

 

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