40 Jahre Ford Fiesta

28. Oktober 2016

Auch ein Kleinwagen kann für die Firmengeschichte ein ganz Großer werden: Bereits 31 Monate und 29 Tage, nachdem der erste Fiesta am 11. Mai 1976 vom Band gelaufen war, knackte er die Marke von einer Million produzierte Fahrzeuge. Zuvor war keinem anderen Auto in Europa dieses Kunststück in derart kurzer Zeit gelungen. Dabei kam es häufiger vor, dass der Fiesta seiner Konkurrenz um eine Nasenlänge voraus war. Er trägt zahlreiche Design-Preise, gewann bei diversen Leserwahlen, galt als Vorreiter fortschrittlicher Technologien, feierte Erfolge im Motorsport, hat sich als Nummer eins seines Segments in Europa etabliert und wird heute weltweit verkauft.

1989 wurde er auch noch zum Kunstwerk: Der Kölner Aktionskünstler HA Schult machte das Auto als Fetisch unseres Jahrhunderts aus und den Fiesta zum Protagonisten. Die damals eingeführte dritte Generation des Kölner Topsellers verkörperte für ihn „das Sinnbild eines Autos, das für alle da ist“. Der Künstler positionierte Fiesta-Skulpturen an markanten Stellen in der Domstadt – unter anderem ein täuschend echt wirkendes Marmor-Fahrzeug oder den „Goldenen Vogel“, der seine fünf Meter langen Styropor-Schwingen auf dem Turm des Kölner Stadtmuseums ausbreitete. Zunächst nur für das dreitägige Happening eingeplant, zählt die Skulptur heute zum festen Bestandteil des Stadtbildes, ist Liebling der Kölner und beliebtes Fotomotiv der Touristen.

KOELN, 29. Maerz 2005 – Vor den maechtigen Türmen des Kölner Doms steht die Auto-Skulptur „Goldener Vogel“ des Künstlers HA Schult seit 1991 auf dem Turm des Kölnischen Stadtmuseums. Jetzt wird der Flügel-Fiesta in einer aufwendigen Aktion von der Firma Colonia Spezialfahrzeuge ins Ford-Werk Köln-Niehl gebracht. Ford-Auszubildende werden das Kunstwerk restaurieren. Im Mai wird der Goldvogel zum Stadtmuseum zurückkehren. Foto: Ford. Foto: Ford

Köln, 29. Maerz 2005 – Vor den mächtigen Türmen des Kölner Doms steht die Auto-Skulptur „Goldener Vogel“ des Künstlers HA Schult seit 1991 auf dem Turm des Kölnischen Stadtmuseums. Jetzt wird der Flügel-Fiesta in einer aufwendigen Aktion von der Firma Colonia Spezialfahrzeuge ins Ford-Werk Köln-Niehl gebracht. Ford-Auszubildende werden das Kunstwerk restaurieren. Im Mai wird der Goldvogel zum Stadtmuseum zurückkehren. Foto: Ford.

Die Heimat des Kleinwagens liegt natürlich in der Domstadt, doch auch weltweit ist die Faszination Fiesta bis heute ungebrochen. Ford baut ihn an zahlreichen europäischen Standorten. Darüber hinaus rollt der Fiesta über Produktionsbänder in Brasilien, Mexiko, Südafrika, Indien sowie Thailand und wird in über 60 Ländern verkauft. Bei den Kunden steht er seit dem ersten Tag hoch im Kurs und durfte sich im Jahr 2015 bereits zum vierten Mal in Folge meistverkaufter Kleinwagen in ganz Europa nennen. Mit über 17 Millionen ausgelieferten Einheiten hat sich der Kompakte zu einer weltweiten Ikone gemausert – dabei begann alles mit einer geheimnisvollen Wildkatze.

Kölner Wildkatze „Bobcat“ steigert Vorfreude auf den ersten Ford Fiesta

Am 3. Dezember 1973 stellten Henry Ford II. und sein Verwaltungsrat klar: Die seit Anfang des Jahrzehnts getestete neue Baureihe kommt. Da in Folge der Ölkrise die Spritpreise durch die Decke gingen und zahlreiche Länder ihren Bürgern sogar autofreie Sonntage verordneten, zählten nicht mehr allein Hubraum, Leistung und Zylinder, sondern – wie wir heute sagen würden – Effizienz. Die Kunden verlangten nach wirtschaftlichen und praktischen Fahrzeugen. Ford hatte verstanden.

Um diese Ansprüche erfüllen zu können, investierte die Marke 112 Millionen Mark in die Entwicklung ihres ersten Kleinwagens – so viel wie nie zuvor in der langen Unternehmensgeschichte. 400.000 Exemplare sollten allein im ersten Jahr verkauft werden. Dazu musste „Bobcat“ (zu Deutsch: Wildkatze), wie der Projektname des späteren Fiesta lautete, in allen Disziplinen die Kleinwagen-Konkurrenz auf höchstem Niveau herausfordern.

Um Spar-Tugenden und Wirtschaftlichkeit sowie modernste Technik samt exzellentem Crash-Verhalten und zudem reichlich Raum im Kleinwagenformat zu vereinen, griffen die Ingenieure auf modernste Verfahren zurück. Zunächst bewusst zu leicht gebaut, sollten die ersten Bobcat-Versuchsträger bei Testfahrten wichtige Erkenntnisse über mögliche Bruchstellen an Karosserie und Fahrwerk liefern. So konnten die Ingenieure schon in der Frühphase Schwachstellen ausmachen, gezielt verbessern sowie das Gesamtgewicht und damit auch den Verbrauch gering halten.

Ford entwickelt das Traumauto einer neuen Ära

Auch aerodynamische Finessen hielten den Spritkonsum niedrig. Nach 270 Stunden im Windkanal mit acht verschiedenen Karosserievarianten erzielte der Kleinwagen den damaligen Bestwert in seinem Segment. Zudem brachte das größte Aerodynamik-Versuchsprogramm bei Ford seit der Nachkriegszeit Neuerungen wie den patentierten Lamellengrill hervor: Bei langsamer Fahrt strömt der Fahrtwind ungehindert in den Motorraum. Bei höherem Tempo bauen sich zwischen den Lamellen Luftpolster auf. Durch diese technische Raffinesse wird der Großteil der Luft um das Fahrzeug geleitet und der Luftwiderstand deutlich reduziert. Trotzdem erhält der Motor weiterhin ausreichend Kühlluft.

Spar-Tugenden und Wirtschaftlichkeit sind aber nur eine Seite des cleveren Kleinwagens. Mit bemerkenswerten Technikinnovationen demonstrierte er auch beispielhaft, dass das Sicherheitsniveau eines Fahrzeugs nicht von seiner Größe abhängt: Neben Crash- setzte Ford auch auf computergestützte Crush-Versuche. Bei den Knautsch- und Drucktests wirkten 25-Tonnen-Pressen langsam auf einzelne Bauteile wie Längsträger, Kotflügel, Türen und Motorhaube ein, um das Verformungsverhalten zu ermitteln. Dadurch konnten Sollbruchstellen frühzeitig verstärkt und die Sicherheit deutlich erhöht werden.

Mit dem Bobcat stellte Ford auch auf dem ungewohnten Gebiet der Kleinwagen seine Ingenieurskunst unter Beweis. Doch bevor er auf den Markt kam, musste noch das größte Geheimnis gelüftet werden. Am 18. Dezember 1975 verriet Henry Ford II. auf einer Pressekonferenz in Detroit: Der Kleinste von Ford würde „Fiesta“ heißen.

Der erste Fiesta von 1976 schloss eine schmerzliche Lücke im Modellprogramm und wurde schnell zu einem großen Erfolg. Foto: Ford.

Der erste Fiesta von 1976 schloss eine schmerzliche Lücke im Modellprogramm und wurde schnell zu einem großen Erfolg. Foto: Ford.

1. Generation 1976 bis 1983

Die steile Karriere des Fiesta begann im saarländischen Werk Saarlouis im Sommer 1976 mit drei Vierzylinder-Motoren. Den Einstieg bildete eine 1,0-Liter-Variante mit 40 PS Leistung, die für 8.440 DM in der Preisliste stand. Darüber rangierten eine leistungsgesteigerte Version mit 45 PS sowie ein 53 PS starkes 1,1-Liter-Triebwerk, das gleichzeitig in der Top-Ausstattung Ghia mit 10.995 DM das obere Ende der Preisskala markierte.

Daneben wurde der Fiesta noch in den Ausstattungsvarianten Basis, L und als S-Modell angeboten. Ab Werk erhielt er bereits eine Verbundglas-Sicherheitsfrontscheibe, Scheibenwaschanlage, Automatikgurte, Lederlenkrad, Ablagen im Armaturenbrett und ein zusätzliches Handschuhfach. Zudem war der Fiesta als einziges Fahrzeug seiner Klasse serienmäßig mit einer beheizbaren Heckscheibe ausgestattet. In den höheren Modellvarianten verwöhnten Annehmlichkeiten wie Kaschmir-Sitzbezüge, extradicke Teppichböden, Ruhesitze und Sportfelgen. Letztere gehörten beim Fiesta S zur Serienausstattung, der mit 53 PS unter der Fronthaube, strafferem Fahrwerk und zusätzlichem hinteren Stabilisator alsbald zum meistverkauften Modell aufstieg.

Darüber hinaus hielt die Optionsliste ein schickes Detail bereit, das „auch größere Nobelwagen fein herausputzen würde“, wie die offizielle Pressemitteilung versprach. Gemeint waren transparente, in verschiedenen Ausführungen lieferbare Sonnen-Hubdächer. Hinzu kam, dass der Fiesta mit 700 Kilogramm zu den Leichtgewichten unter den Kleinen zählt und mit 1,2 Kubikmetern den größten Laderaum, die beste Rundumsicht sowie das günstigste aerodynamische Design seiner Klasse besaß.

Bereits ein Jahr nach Marktstart überarbeitete Ford den Fiesta. Neben einer direkteren Lenkung sowie einem optimierten Getriebe hielt jetzt auch der neue 1,3-Liter-Motor Einzug. Er leistete 66 PS und ermöglichte eine Beschleunigung von 13,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 158 km/h. Für sportlich orientierte Fahrer schob Ford 1981 den Fiesta XR2 nach. Mit seinem 84 PS starken und 1,6 Liter großen OHV-Motor mutierte der Klein- zum Sportwagen. Nur 11,5 Sekunden benötigte der 850 Kilogramm leichte Renner auf 100 km/h – und mit einem Topspeed von 172 km/h zeigte der XR2 so manch stärkerem Konkurrenten auf der Autobahn das kurze Heck.

Der 25. März 1981 markierte einen der zahlreichen Feiertage in der Fiesta-Vita. Daniel Goeudevert, seit Januar Vorstand der deutschen Ford Werke AG und mit 38 Jahren jüngster Chef eines Automobilunternehmens in Deutschland, fuhr im Werk Köln-Niehl ein weißes Ghia-Modell vom Band – es war lediglich 58 Monate und 15 Tage nach Produktionsbeginn bereits der zweimillionste Fiesta. Damit hatte der neue Kleinwagen erneut sämtliche bis dahin gültigen Produktionsrekorde europäischer Modelle aus dem Hause Ford gebrochen. Das Jubiläum fand übrigens nicht in Saarlouis, sondern in Köln statt: Ford hatte die Fiesta-Produktion mittlerweile vom Saarland (1976 bis 1980) ins Werk Köln-Niehl (ab 1979) verlagert, wo der Bestseller bis heute gebaut wird.

2. Generation 1983 bis 1989

Nach 2,5 Millionen Exemplaren, einer ganzen Reihe von Produktions- und Zulassungsrekorden sowie etlichen Auszeichnungen reichte der Fiesta 1983 das Zepter an den Nachfolger weiter. Gleich zum Start war die zweite Generation in den Ausstattungsvarianten Basis, L, S und Ghia sowie als sportliche Speerspitze XR2 erhältlich.

Optisch orientierte sich das neue Modell am frischen Ford Design, das bereits mit dem Sierra eingeführt wurde: erkennbar an der heruntergezogenen Motorhaube, einem schmalen Lufteinlass, abgerundeten Kanten und neu geformten Scheinwerfern. Maßnahmen, die auch aerodynamisch Wirkung zeigten: Der cW-Wert sank nochmals von 0,42 auf 0,40 und mit ihm Windgeräusche und Kraftstoffverbrauch. Am Heck erleichterte der Fiesta mit weit nach unten gezogener Heckklappe und niedriger Ladekante zudem das Be- und Entladen.

Aggregate der modernen CVH-Motorenfamilie mit hemisphärischen Brennräumen, Hubräumen von 1,3 bis 1,6 Liter und einer obenliegenden Nockenwelle lösten die alten OHV-Triebwerke ab und konnten mit einem Fünfganggetriebe kombiniert werden. Die neuen Aggregate verfügten nicht nur über mehr Leistung, sondern senkten im Gegenzug sogar den Verbrauch und verwöhnten den Fahrer mit guter Laufruhe. Dank hydraulischer Stößel entfiel zudem das Einstellen der Ventile, was die Unterhaltskosten zusätzlich senkte. Das Highlight im frisch eingeführten Fiesta: Mit einem neuen, 54 PS starken 1,6-Liter-Dieselmotor festigten die Motorenentwickler das Renommee des Fiesta-Modells als Vorreiter in Sachen Wirtschaftlichkeit. Mit einem DIN-Verbrauch von 3,8 Litern auf 100 Kilometer bei konstant 90 km/h zählte er zu den sparsamsten Autos weltweit und war zudem das einzige Fahrzeug seiner Klasse mit Dieselantrieb.

Der Fiesta profilierte sich nicht nur als wirtschaftlicher, pfiffig konzipierter und attraktiv gestylter Massenmobilisator, sondern auch als Protagonist des technischen Fortschritts. Zum Beispiel mit dem ab 1987 erhältlichen, stufenlosen CTX-Getriebe, das die Verbrauchsvorteile eines mechanischen Getriebes mit dem Komfort einer Automatik verknüpfte und dazu noch deutlich leichter war als ein Selbstschalter üblicher Bauart.

Der name ist geblieben, aber Optik und Technik haben sich natürlich erheblich weiterentwickelt. So liefert ein aktueller 1,0 Liter-Motor mit nur drei Zylindern stolze 140 PS -vor 40 Jahren leistete der Einliter mit vier Zylindern nur 40 PS.  Das aktuelle Topmodell Fiesta ST leistet bis zu 215 PS. Foto: Ford.

Der Name ist geblieben, aber Optik und Technik haben sich natürlich erheblich weiterentwickelt. So liefert ein aktueller 1,0 Liter-Motor mit nur drei Zylindern stolze 140 PS – vor 40 Jahren leistete der Einliter mit vier Zylindern nur 40 PS. Das aktuelle Topmodell Fiesta ST leistet bis zu 215 PS. Foto: Ford.

3. Generation 1989 bis 1995

Bereits einen Monat nach Verkaufsstart im Jahr 1989 schwang sich die neu eingeführte, dritte Generation zum Marktführer ihres Segments in Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern auf. Über 500.000 Einheiten wurden im ersten Jahr abgesetzt – die beste Fahrzeugeinführung, die ein Auto in Europa zu dem Zeitpunkt je vorweisen konnte. Seit 1976 verließen über 5,25 Millionen Fiesta die Montagebänder, die sich mittlerweile in Köln, Saarlouis, Valencia und dem englischen Dagenham befanden.

Kein Wunder, dass die neue Fiesta-Generation bei den Kunden für Verzückung sorgte: Der komplett neu entwickelte Kleinwagen begeisterte mit großer Ausstattungsvielfalt, noch verbrauchsärmeren Motoren, günstigem Unterhalt und spürbar gestiegenem Platzangebot. Im Vergleich zum Vorgängermodell wuchs der kleine Große um zehn Zentimeter in der Länge, der Radstand legte sogar um 15 Zentimeter zu. Doch nicht nur das luftigere Raumgefühl kam den Insassen zugute: Erstmals gab es den Kleinwagen als Fünftürer.

Auch technisch erhielt der Mk III zahlreiche Neuerungen. Das Fahrwerk wurde mit Dreiecksquerlenkern vorn und einer Verbundlenkerachse hinten verbessert, der Insassenschutz mit einer stabileren Sicherheitszelle und Seitenaufprallschutz optimiert. Zudem stattete Ford den Fiesta erstmals auf Wunsch mit einem Antiblockiersystem (ABS) und Airbags aus.

Trotz dieser Neuerungen verzichtete Ford ganz im Sinne der Kunden auf Preissteigerungen. Im Gegenteil: Bei vergleichbarer Ausstattung kostete der Fiesta genau so viel wie sein Vorgänger – zum Teil sogar weniger.

1993 legte der Hersteller nach: Das so genannte Low-HIC-Lenkrad (Head Injury Criterion) reduzierte im Falle eines Crashs durch den nun gezielt gepolsterten Pralltopf die Gefahr von Kopfverletzungen. Zu den Jahrgangsneuheiten zählte auch das neue Stereo-Kassettenradio „2008“ mit Radio-Data-System (RDS), automatischer Lautstärkeregelung und „Key Code“-Diebstahlsicherung. Das ebenfalls erhältliche Sonnendach bestand nunmehr aus Hitze reflektierendem Spezialglas.

Highlight der Modellpflege waren allerdings die neuen Aggregate der Zetec-Motorenfamilie. Zum ersten Mal verbaute Ford im Fiesta einen Vierventiler, dessen Bauprinzip mit zwei obenliegenden Nockenwellen, hydraulischen Stößeln und einem Zylinderkopf aus Aluminium sonst nur aus höherklassigen Modellreihen bekannt war. Erhältlich mit 1,6 und 1,8 Litern Hubraum, offenbarte er seine sportlichen Qualitäten als Einspritzer im Fiesta XR2i. Die 130 PS des drehfreudigen Triebwerks beschleunigten den kleinen Renner in 8,5 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo. Spitzengeschwindigkeit: 200 km/h.

Neben sportlichen Topmodellen gerieten in Deutschland auch Dieselmotoren immer mehr in Mode. Deshalb erweiterte Ford 1994 das Angebot an Selbstzündern: Neben dem 1,8-Liter-Aggregat hielt nun auch der gleich große Turbodiesel aus dem Ford Escort Einzug. Sein Vorteil: Mit 77 PS leistete er 17 PS mehr als der Saugdiesel, beschleunigte über vier Sekunden schneller auf Tempo 100 und glänzte mit einem Durchschnittsverbrauch von lediglich 5,9 Litern.

Die Fiesta des Modelljahrgangs 1994 profitierten zudem von der größten Sicherheitsoffensive in der damaligen Unternehmensgeschichte der Marke. „Bei Ford ist der Airbag jetzt für alle da“, hatte der damalige Vorstandsvorsitzende John Hardiman bereits ein Jahr zuvor versprochen. Zum neuen Sicherheitsumfang zählte die serienmäßige Ausrüstung aller Fiesta-Modelle mit einem Fahrerairbag und einer optionalen Variante für die Beifahrerseite. Neben den lebensrettenden Luftsäcken kam eine verstärkte Karosserie mit Seitenaufprallschutz zum Einsatz, kombiniert mit Gurtstraffern und Gurtstoppern an den Vordersitzen, einem Sicherheitslenkrad, Sicherheitssitzen vorne mit Anti-Dive-Durchtauchschutz und einem Notschalter, der die Benzinzufuhr im Falle eines Unfalls mit Überschlag automatisch unterbrach. Damit machte der Fiesta seinem Status als Kleinwagen mit vorbildlichem Sicherheitskonzept alle Ehre.

4. Generation 1995 bis 1999

Als die Verantwortlichen von Ford auf der IAA 1995 das Tuch vom Fiesta Mk IV zogen, staunten die Messebesucher nicht schlecht: Der Neue hatte Ecken und Kanten verloren, trat stattdessen mit reizvollen Rundungen auf. Das Logo der Marke mit dem blauen Oval schmiegte sich nun in eine passende Frontpartie und verlieh dem neuen Fiesta einen frischen und stilsicheren Auftritt. Vom modernen Design und der ausgereiften Technik profitierte auch ein damaliger Konzernzwilling: Der Mazda 121 basierte auf der gleichen Plattform.

Ab Dezember 1995 stand der neue Fiesta in den Ausstattungslinien Focus, Flair, Fun und Ghia in den Verkaufsräumen. Highlight der jüngsten Generation war ein brandneuer Vollaluminiummotor der Zetec SE-Familie. Mit 75 PS sorgte er für temperamentvolle Fahrleistungen, war nochmals sparsamer als seine Vorgänger und dank längerer Inspektionsintervalle wartungsärmer. Auch das Fahrwerk wurde gründlich überarbeitet und verwöhnte mit mehr Komfort auf langen Reisen und agilem Handling in zügig durchfahrenen Kurven.

Ein Jahr später durften Fiesta-Fans – und solche, die es noch werden wollten – auf einen runden Geburtstag anstoßen: Der beliebte Kleinwagen wurde 20 Jahre jung. Allein in Deutschland behauptete sich der Fiesta bis zu diesem Zeitpunkt zwölf Mal als Besteller seiner Klasse. Eine Bilanz, aus der sich für den Nachfolger automatisch hohe Erwartungen ableiteten.

5. Generation 1999 bis 2002

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA 1999 in Frankfurt gab die fünfte Fiesta-Generation ihren Einstand und rückte mit neu gestalteter Front und trapezförmigen Scheinwerfern näher an die New-Edge-Designvorgaben von Ford Focus, Ka und Puma heran. Die Sicherheitsausstattung umfasste neben Fahrer- und Beifahrer-Airbag nun auch Seitenairbags und ein elektronisches Vierkanal-ABS. Der Innenraum präsentierte sich mit komfortoptimierten Sitzen und (je nach Ausstattung) hübschen Applikationen in Chrom beziehungsweise Metallic. Die Varianten Kool, Trend und Ghia bekamen serienmäßig eine Servolenkung sowie Leichtmetallräder im frischen Design, der Ghia außerdem eine Klimaanlage und eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung.

An die Tradition diverser S- und XR-Modelle knüpfte der dreitürige Fiesta Sport an. Als stärkster Repräsentant seiner Modellreihe verfügte er über ein 103 PS starkes 1,6-Liter-Triebwerk der Zetec SE-Motorenfamilie sowie ein sportlicher abgestimmtes Fahrwerk mit Tieferlegung, bissigen Bremsen und einer noch direkter ansprechenden Servolenkung. Äußeres Erkennungsmerkmale des Fiesta Sport: eine dynamischer getrimmte Karosserie und 195/50er-Niederquerschnitt-Bereifung auf 15-Zoll-Leichtmetallfelgen. Für die passende Atmosphäre im Cockpit sorgten Sportsitze und ein griffiges Sportlenkrad mit feinem Lederbezug.

Kurz nach dem Genfer Automobilsalon 2001 wurde der Sauger-Diesel vom modernen Direkteinspritzer-Diesel 1.8 DI aus dem Ford Focus abgelöst. Das 75-PS-Triebwerk erreichte einen bemerkenswerten Durchschnittsverbrauch von 5,0 Liter auf 100 Kilometer. Mit speziellen „Ökoreifen“ konnten Kunden beim Verbrauch sogar zusätzlich sparen.

Im Juli 2001 feierte der Fiesta ein großes Jubiläum: In Köln lief das zehnmillionste Exemplar vom Band und schrieb damit Automobilgeschichte. Seitdem zählt Europas Nummer eins seiner Klasse zum erlauchten Kreis der Automodelle mit einer achtstelligen Produktionszahl.

6. Generation 2002 bis 2008

Kurz nach dem zehnmillionsten Fiesta wurde es geheimnisvoll. Mit dem Vermerk „Sperrfrist: 22. August 2001“ veröffentlichte Ford erste Presseinformationen zum Nachfolgemodell, dessen Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt kurz bevorstand. Der Marktstart war für das Frühjahr 2002 geplant.

„Exzellente Raumausnutzung – Spaß am Fahren“ verriet die Überschrift der Pressemitteilung wesentliche Merkmale des Neuen. Weiter hieß es: „Der neue Ford Fiesta ist vor allem darauf ausgelegt, Fahrspaß zu vermitteln. Er bietet alle Attribute, auf die Käufer eines Kleinwagens größten Wert legen: Geräumigkeit, ein attraktives Äußeres, passive und aktive Sicherheit, Wertbeständigkeit und Fahrvergnügen.“

Am 30. November 2001, ein Freitag, lief die Produktion an. Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma und der Ford Vorstand Rolf Zimmermann fuhren gemeinsam das Premierenmodell vom Band. Zunächst nur ausschließlich als Fünftürer angeboten, punktete der komplett neu entwickelte Fiesta mit innovativen Lösungen wie dem Intelligent Protection System (IPS), Front- und Seitenairbags vorne, optionalen Kopf-Schulterairbags sowie einer elektronischen ABS-Regelung mit Bremsassistent (EBA). Auf der Komfortseite offerierte der Neue die größte Beinfreiheit seiner Klasse im Fond sowie reichlich Kopffreiheit und einen Kofferraum, der sich im Vergleich zu den Wettbewerbern rund 40 Liter „Übergepäck“ einverleiben konnte.

2005 trat der Fiesta nochmal zusätzlich auf die Tube. Die im März neu hinzugekommene Version ST (Sports Technology) griff eine Tradition auf, die seit dem Debüt des Fiesta XR2 im Jahr 1981 zum Kleinwagenprogramm von Ford gehörte: leistungsstarke Versionen mit unverkennbar sportlichen Tugenden. Der junge Wilde war das erste Serienmodell, das vom Team RS entwickelt wurde. Bereits im Jahr 2003 hatte diese Abteilung ihre Arbeit aufgenommen und besonders sportliche Fahrzeuge von Ford auf öffentliche Straßen und Rennstrecken weltweit gebracht.

Beim Fiesta ST machte nicht nur die dynamische Front mit speziell ausgeführtem Stoßfänger und Kühlergrill Lust auf das, was unter der Haube steckte. Auch die athletische Silhouette mit dezenten Seitenschwellern und markanten Leichtmetallrädern in Mehrspeichen-Optik sowie der optionale Heckspoiler weckten den Appetit sportlich ambitionierter Fahrer. Der speziell abgestimmte Duratec-Benziner mit 16 Ventilen und zwei Liter Hubraum generierte 150 PS. Die entsprechend strammen Fahrleistungen mit dem Sprint von 0 auf 100 km/h in 8,4 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 208 km/h wurden von einem aufwändig modifizierten Fahrwerk mit Scheibenbremsen rundum in pures Fahrvergnügen umgesetzt.

Seine Rennsport-Tauglichkeit bewies der ST zu diesem Zeitpunkt bereits seit zwei Jahren. Nachdem schon der Fiesta XR2 der ersten Generation 1982 im Ford Fiesta Ladies Cup um die Strecken gejagt wurde, schrieb Ford 2003 den Ford Fiesta ST Cup aus. Der Startschuss für den neuen Markenpokal fiel im Motopark Oschersleben. Etwa 920 Kilogramm wog der dreitürige Cup-Fiesta und wurde von einem überarbeiteten, rund 170 PS starken 1,6-Liter-Duratec SE-Motor befeuert. Dazu kam ein professionelles Sicherheits-Equipment mit Überrollkäfig, Recaro-Sportschalensitz, Sechspunkt-Sicherheitsgurt, Sicherheitsnetz auf der Fahrerseite und elektrischer Feuerlöschanlage. Mit einem Preis von 28.420 Euro startete der einsatzfertige Renner im Premierenjahr ausgesprochen kostengünstig in seine Motorsportkarriere.

2006 unterzog Ford den Fiesta einer umfassenden Modellpflege. Zu den auffälligsten Neuerungen zählten Scheinwerfer in Klarglas-Optik, Rückleuchten mit Brillanteffekt sowie neue Sonderausstattungen, wie sie gewöhnlich erst in höheren Fahrzeugklassen zu finden waren – so etwa Klimaautomatik, Regensensor und Scheinwerfer-Assistent. Dazu kam eine neue Generation von Audiosystemen mit integrierter Mobiltelefonvorbereitung, Bluetooth-Schnittstelle, Sprachsteuerung und einem Eingang für externe MP3-Player. Ein überarbeiteter Innenraum mit optisch angepasster Instrumenten- und Armatureneinheit rundete die Modellpflege ab.

In seinem 30. Jubiläumsjahr legte der Fiesta in der Publikumsgunst kontinuierlich zu. So verbuchte er zum Beispiel in Deutschland 31.161 Neuzulassungen in der Halbjahresbilanz 2006 – damit eroberte der Fiesta im Juni die Pole-Position im deutschen Kleinwagen-Segment. Auch auf europäischer Bühne war der Fiesta mit 205.200 Einheiten im ersten Halbjahr eine große Nummer. Und es ging munter weiter: Ab September musste das Kölner Werk wegen erhöhter Nachfrage sieben Sonderschichten an Wochenenden einlegen, bei denen jeweils 4.000 Fiesta, Fiesta ST, Fiesta Van und Fusion zusätzlich gebaut wurden.

7. Generation 2008 bis heute

Ende Juli 2008, knapp drei Monate vor Markteinführung, warf die siebte Fiesta-Generation ihre Schatten voraus. Ford kündigte attraktive Einstiegspreise ab 11.250 Euro, drei- und fünftürige Karosserieversionen sowie vier Ausstattungslinien an. Unter dem frischen, dynamischen Design verbarg der komplett neu entwickelte Kompakte modernste Technik. Das Motorenprogramm bestand aus vier laufruhigen Duratec-Benzinern und einem sparsamen Duratorq TDCi-Diesel mit einem Leistungsspektrum von 44 kW (60 PS) bis 88 kW (120 PS).

Der neue Fiesta war eine europäische Entwicklung für Kunden in aller Welt – kompakt in den Abmessungen und groß in Technik sowie Ausstattung: zum Beispiel mit einer besonders ECOnetic-Version, die nur 99 Gramm CO2 emittierte sowie einer hochfesten Karosseriestruktur, die 40 Kilogramm Gewicht einsparte und in puncto Sicherheit deutlich zulegte. Dazu trug auch das Sicherheitssystem IPS (Intelligent Protection System) inklusive Knieairbag für den Fahrer bei. Hinzu kamen weitere innovative Details wie der Fehlbetankungsschutz Ford EasyFuel, das schlüssellose Schließsystem Ford KeyFree oder ein LCD-Multifunktionsdisplay.

Nach der Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon hieß es im August 2008 in Anwesenheit des NRW-Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers: „Produktionsstart frei“ für den neuen Fiesta. Und bereits im September vermeldete Ford: „Von null auf über 1.900 Fahrzeuge in wenigen Wochen“.

Auf dem Autosalon Paris im September 2012 präsentierte Ford eine umfassend überarbeitete Version des Fiesta, der seitdem das neue Markengesicht mit großem trapezförmigen Kühlergrill trägt. Der kleine Flitzer besticht bis heute unter anderem durch die vielen modernen Helfer, die an Bord des überarbeiteten Modells erstmals präsentiert wurden. Über das sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC kann der Fahrer beispielsweise Telefonanrufe per Sprachbefehl anwählen und entgegennehmen oder Musik-Speichermedien, die über eine USB-Schnittstelle vernetzt sind, per Sprachbefehl bedienen.

Besonders interessant für Eltern von Fahranfängern ist das programmierbare Schlüsselsystem Ford MyKey: Der Fahrzeugbesitzer erhält einen speziellen Schlüssel, bei dem zum Beispiel die Höchstgeschwindigkeit oder die maximale Audiolautstärke programmiert werden können. Das Audiosystem ist außerdem erst betriebsbereit, sobald alle Insassen im Wagen angeschnallt sind. Ford MyKey schließt auch aus, dass Assistenz- und Sicherheitssysteme deaktiviert werden – das lässt Eltern von Fahranfängern ruhiger schlafen.

Auch die Motorenpalette erweiterte Ford 2012: Insgesamt zehn Benzin- und Dieselversionen stehen seitdem zur Auswahl – darunter auch eine Variante für bivalenten Betrieb mit Benzin und/oder Autogas (LPG). Gleich sieben Motorversionen verbrauchen weniger als 4,3 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer1 und unterschreiten dabei die CO2-Schallmauer von 100 g/km1. Dazu gehört neben den drei Dieselversionen vor allem der neue EcoBoost-Motor mit 1,0 Liter Hubraum, der im Jahr zuvor erstmals als „International Engine of the Year“ ausgezeichnet worden war. Bis heute hat er diesen Ehrenpreis fünf Mal erhalten.

Welche Power im EcoBoost-Konzept steckt, beweist der 1,6-Liter-Vierzylinder im Fiesta RS WRC, der 2011 sein Debüt in der Rallye-Weltmeisterschaft gab. Gleich beim Auftaktlauf in Schweden fuhr der Turbo-Allradler auf die ersten drei Plätze in der Gesamtwertung – besser hätte der Einstand kaum laufen können. Ein Kandidat für Podestplätze und Siege ist der Ford Fiesta RS WRC bis heute.

Überhaupt gilt der Fiesta mit seinen sportlichen Genen als ideale Ausgangsbasis für Motorsporteinsätze auf allen Ebenen. Mit den seriennahen R1- und R2-Modellen über die hochkarätigen R5- und RRC-Versionen bis hin zum Fiesta RS World Rally Car bietet Ford ambitionierten Rallye-Piloten für jede Stufe der Karriereleiter erstklassige Einsatzfahrzeuge an. Die Performance-Pyramide der Wettbewerbsmodelle mit dem Blauen Oval im Kühlergrill gipfelt im mehr als 600 PS starken Fiesta Rallycross-Boliden in der globalen WRX-Serie.

Schon die Serienvarianten überzeugen mit einer viel gerühmten Fahrdynamik und hoch effizienten Motorisierungen – Eigenschaften, die der aktuellen siebten Generation dieser Ikone im Modellprogramm von Ford die besten Erbanlagen für den harten Wettbewerbseinsatz verleihen. Tatsächlich gibt es wohl kein zweites Automobil auf der Welt, das in ähnlich zahlreichen Rennversionen erhältlich ist wie der Fiesta.

Fiesta-Faszination hält mit dem besonders starken ST200 an

Und die Motorsportmodelle spielen den Ball zurück: Pünktlich zum 40. Geburtstag der Baureihe präsentierte Ford auf dem Genfer Automobilsalon den Fiesta ST200* als stärksten Serien-Fiesta der Unternehmensgeschichte. Das Ford Performance Team verpasste dem bereits hochgelobten Fiesta ST1) noch eine Extraportion Dynamik: Im Vergleich zum ST* punktet der ST200 mit zehn Prozent mehr Leistung – das Drehmoment stieg sogar um 20 Prozent. Der sorgfältig überarbeitete EcoBoost-Vierzylinder mobilisiert nun 147 kW (200 PS)* und maximal 290 Newtonmeter aus 1,6 Liter Hubraum – 13 kW (18 PS) und 50 Newtonmeter mehr als im Fiesta ST. Dank Overboost sind für bis zu 20 Sekunden sogar 158 kW (215 PS) und 320 Nm abrufbar. So gerüstet, spurtet der in Köln-Niehl produzierte ST200 aus dem Stand in 6,7 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h. Für ein deutliches Plus an Fahrspaß sorgen weiterhin eine noch direkter übersetzte elektro-mechanische EPAS-Servolenkung, ein sportlicher abgestimmtes Fahrwerk und die aktive Fahrdynamikregelung ETVC (Enhanced Torque Vectoring Control). Dank optimierter Verteilung der Antriebskräfte auf die beiden Vorderräder verleiht sie dem Fiesta ST200 noch mehr Agilität und Traktion.

Mit brachialer Kraft und gewaltiger Querdynamik fährt der Fiesta seit 2010 in die Herzen der autoaffinen Web-Gemeinde. YouTube-Star Ken Block driftete erstmals im Video „Gymkhana Three, Part 2; Ultimate Playground“ in einem auf 650 PS hochgezüchteten Allrad-Fiesta durch die Steilkurven des Autodrome de Linas-Monthléry bei Paris. Es folgten vier weitere heiße Racing-Videos mit rassigem Sound, viel verbranntem Gummi und Highspeed-Drifts – der Star: natürlich der Fiesta. Insgesamt rund 230 Millionen Mal wurden die Videos geklickt. Dagegen wirken knapp 800.000 Facebook-Fans fast schon bescheiden, doch mit diesem Wert führt der Fiesta das Social-Media-Ranking unter den Kleinwagen unangefochten an.

Kein Wunder, dass bei dieser anhaltenden Faszination der Fiesta seit seinem Debüt im Jahr 1976 über 17 Millionen Mal weltweit an Kunden übergeben wurde und auch 2015 wieder die Rangliste der meistverkauften Kleinwagen in Europa anführte. Mit 314.432 verkauften Fahrzeugen nahm im vergangenen Jahr rein rechnerisch alle zwei Minuten ein europäischer Kunde seinen neuen Ford Fiesta entgegen. Die große Lust auf den kleinen Flitzer mit Kölner Herkunft hält damit auch nach 40 Jahren ungebrochen an.

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