356 VIP

10. November 2015

Historie und Fangemeinde dieses Kult-Klassikers legten die Basis zu dem Motto der Sonderausstellung: „356 VIP – Very Important Porsches“.

Der Porsche 356 begründete den Erfolg der Marke Porsche. Im Frühling 1948 von Hand im österreichischen Gmünd gefertigt, sorgt der 356-001 Prototyp im Sommer des gleichen Jahres bereits für Aufmerksamkeit unter Rennsportbegeisterten als er beim „Großen Preis der Schweiz“ in Bern vorgestellt wurde. Ein Jahr später galt der zur Serienreife gebrachte 356/2 auf dem Genfer Salon als „eines der schicksten Autos des Salons“.

Plakat zur Sonderausstellung im Museum Prototyp: 356 VIP. Foto: Prototyp.

Plakat zur Sonderausstellung im Museum Prototyp: 356 VIP. Foto: Prototyp.

Aus der Porsche 356-Kleinserie wurde in den 1950er Jahren ein internationaler Verkaufsschlager. Die Kombination von schnittiger Form, Zuverlässigkeit und einer Leistung von erst 40, später dann 70 und schließlich 130 PS, überzeugte die Käufer: zunächst in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Belgien, Schweden und den Niederlanden. Für die USA entstanden puristische Exportmodelle, die wegen ihres reduzierten Gewichts besonders im Rennsport Einsatz fanden. Nach mehr als 76.000 Exemplaren endet im April 1965 die Produktion des Porsche 356, der im Laufe von rund 20 Jahren als Coupé, Cabriolet und Speedster begeisterte Fahrer fand.

Porsche 356 B Carrera Abarth. Foto: Porsche.

Porsche 356 B Carrera Abarth. Foto: Porsche.

In der Sonderausstellung „356 VIP – Very Important Porsches“ wird dank der Leihgaben des Porsche Museums Stuttgart sowie privater Sammler eine bislang wohl einmalige Auswahl von Porsche 356 in allen Karosserieformen zu sehen sein. Außerdem werden einige noch nie öffentlich präsentierte Fahrzeuge dieser Baureihe wie z.B. der kürzlich entdeckte, weltweit älteste, Stuttgarter Porsche gezeigt.

Die Ausstellungsfahrzeuge:
1949 Porsche 356/2 Beutler-Cabriolet 1953 Porsche 356 1500 S USA de Luxe Cabriolet
1949 Porsche 356/2 Keibl-Cabriolet 1957 Porsche 356 A 1500 Carrera GT Speedster
1949 Porsche 356/2 Gmünd-Coupé 1960 Porsche 356 B 1600 Carrera GTL Abarth
1950 Porsche 356 Chassis 5006 1963 Porsche 356 B 2000 GS-GT „Dreikantschaber“
1951 Porsche 356 Gläser-Cabriolet 1964 Porsche 356 C 2000 GS Carrera 2
1952 Porsche 356 America Roadster 1964 Porsche 356 C 1600 SC Polizei-Cabriolet

Porsche 356 Dreikantschaber im Einsatz. Foto: Porsche.

Porsche 356 Dreikantschaber im Einsatz. Foto: Porsche.

Dem großen Fahrvergnügen am Steuer eines Porsche 356 und seinem speziellen Charme erlagen internationale Stars wie James Dean ebenso wie Rallye-Profis und Alltagsfahrer. Einen Eindruck von der Faszination, die dieses Fahrzeug auslöst, bietet sich vom 13.11.2015 bis 27. 03.2016 nun auch den Besuchern des Automuseums PROTOTYP.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag; 10:00 –18:00 Uhr.
Eintritt inkl. Sonderausstellung: Erwachsene 13,50 Euro, Kinder (4-14 Jahre) 8,- Euro,
Weitere Informationen und Download-Material unter www.prototyp-hamburg.de.

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