Vorschau: Schloss Dyck

25. Juli 2015

Vor der Kulisse des rheinischen Wasserschlosses Dyck bieten die Classic Days 2015 wieder ein ebenso attraktives wie stimmungsvolles Programm rund um die Kultur klassischer Fahrzeuge. Dazu gehören der Zutritt zum Fahrerlager, die Gleichmäßigkeitsläufe der „Racing Legends“ auf der Rundstrecke um das Schloss sowie das „Classic Meeting“ der Markenclubs auf der großen Wiese vor dem Schloss.

Mille Miglia, Brescia in Italien, 1. Mai 1955. Sieger in der Serien-Sportwagenklasse wurden John Cooper Fitch und Kurt Gesell (Startnummer 417) auf Mercedes-Benz Tourensportwagen Typ 300 SL (W 198). Foto: Daimler.

Mille Miglia, Brescia in Italien, 1. Mai 1955. Sieger in der Serien-Sportwagenklasse wurden John Cooper Fitch und Kurt Gesell (Startnummer 417) auf Mercedes-Benz Tourensportwagen Typ 300 SL (W 198). Foto: Daimler.


Der exklusive Concours d’Élégance „Jewels in the Park“ findet auf der Museumsinsel statt, wo sich auch die Orangerie befindet. Dort präsentieren sich besonders schöne, elegante und einzigartige Fahrzeuge. Die „Lovely Heroes“ aus der Zeit des Wirtschaftswunders der 1950er-Jahre erzählen eine ganz eigene Geschichte der Automobilgeschichte. Außerdem treffen sich unter dem Motto „Made in Germany“ bei den Classic Days historische Werbefahrzeuge und Programmpunkte wie das „Charme and Style“ mit Picknicksund der Inszenierung vergangener Epochen und das Klassiker-Camping „Nostalgic Journeys“ runden das Programm der Classic Days ab.


Für Besucher öffnen die Classic Days Schloss Dyck am Freitag, 31.Juli von 9 Uhr bis 18 Uhr, am Samstag, 1.August von 7Uhr (Zufahrt für Klassiker), beziehungsweise 7:30 Uhr (Kassenöffnung für Fußgänger) bis 18Uhr und am Sonntag, 2.August von 7 Uhr bis 17 Uhr.


2015 ist zudem Sir Stirling Moss Ehrengast des Festivals. Moss schreibt sich vor 60Jahren als Gesamtsieger der Mille Miglia auf dem Mercedes-Benz 300SLR Rennsportwagen mit der besten je bei diesem Straßenrennen erzielten Zeit von 10 Stunden, 7 Minuten und 48 Sekunden auf ewig in die Geschichtsbücher des Motorsports ein. Zusammen mit seinem damaligen Beifahrer Denis Jenkinson führt Moss den Mercedes-Benz Doppelsieg auf 300 SLR Rennsportwagen vor dem solo fahrenden Juan Manuel Fangio an.

Mille Miglia -Sieger: Sir Stirling Moss. Foto: Daimler.

Mille Miglia -Sieger: Sir Stirling Moss. Foto: Daimler.


Mille Miglia 1955: Vor genau 60 Jahren dominiert Mercedes-Benz nicht nur die Gesamtwertung des legendären Straßenrennens von Brescia nach Rom und zurück mit dem Doppelsieg der 300 SLR Rennsportwagen (W196S), sondern holt jeweils auch einen dreifachen Klassensieg bei den Seriensportwagen über 1,3 Liter Hubraum mit dem 300SL „Gullwing“ (W198) und in der Diesel-Klassemit der Limousine 180D (W120).


DieMercedes-Benz Markenbotschafter Ellen Lohr, Roland Asch und Dieter Glemser präsentieren die beiden Klassensieger des 1.000-Meilen-Rennens von vor 60Jahren unter anderem im Fahrerlager und bei Fahreinsätzen im Rahmen des Mercedes-Benz Sonderlaufs.An den Erfolg von John Cooper Fitch im Seriensportwagen 300SL erinnert dabei nicht nur dasFahrzeug von 1955 mit der Startnummer 417, sondern auch die vom „Gullwing“ inspirierte Special Edition „Mille Miglia 417“des aktuellen Mercedes-Benz SL Roadsters (R231).

 

Einen weiterer Glanzpunkt setzt Mercedes-Benz Classic mit der Präsentation des 540K Stromlinienwagens auf der Orangerie-Terrasse. Dieses innovative Einzelstück entsteht im Jahr 1938 auf der Basis des sportlichen Spitzenmodells von Mercedes-Benz in den 1930er-Jahren. Es besticht durch seine dynamische Ästhetik, die eine konsequente Umsetzung der mit Windkanalversuchen gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse darstellt. Die aerodynamisch optimierte Karosserie erreicht den vorzüglichen Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,36. Das macht eine Dauergeschwindigkeit von bis zu 170 km/h möglich – mit Unterstützung des Kompressors erreicht der Stromlinienwagen sogar eine Spitzengeschwindigkeit von 185 km/h. Mercedes-Benz Classic präsentiert den 540K Stromlinienwagen in Verbindung zum Concours d´Élégance „Jewels in the Park“.

Mercedes-Benz 540 K Stromlinienwagen (W 29), 1938. Als Einzelstück gefertigt in der Abteilung Sonderwagenbau im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen. Nach der originalgetreuen Restaurierung und Rekonstruktion präsentiert Mercedes-Benz Classic das Fahrzeug Mitte 2014 erneut der Öffentlichkeit. Die Messung im Windkanal in Stuttgart-Untertürkheim offenbart im Mai 2014 einen sensationellen cW-Wert von 0,36. Foto: Daimler.

Mercedes-Benz 540 K Stromlinienwagen (W 29), 1938. Als Einzelstück gefertigt in der Abteilung Sonderwagenbau im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen. Nach der originalgetreuen Restaurierung und Rekonstruktion präsentiert Mercedes-Benz Classic das Fahrzeug Mitte 2014 erneut der Öffentlichkeit. Die Messung im Windkanal in Stuttgart-Untertürkheim offenbart im Mai 2014 einen sensationellen cW-Wert von 0,36. Foto: Daimler.

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Bemerkenswerte 120 Jahre reicht die Motorsportgeschichte von Peugeot in die Vergangenheit zurück. Mit zahllosen Erfolgen bei internationalen Rallyes und Rundstreckenrennen hat die Löwenmarke den internationalen Motorsport mit geprägt – und tut es auch heute noch: unter anderem mit dem Engagement bei der Rallye Dakar, in der Rallycross-Weltmeisterschaft und in der European Rally Championship (ERC).


Bei den Classic Days auf Schloss Dyck gibt Peugeot einen Überblick über die vielfältige und erfolgreiche Motorsport-Historie der Löwenmarke. Auf dem Freigelände vor der stilvollen Kulisse des Wasserschlosses präsentiert Peugeot insgesamt sieben Fahrzeuge. Höhepunkte der Ausstellung bilden dabei zwei Exponate, die exklusiv vom Peugeot-Museum in Sochaux zur Verfügung gestellt werden. Den Besuchern der Classic Days präsentieren sich dort ein Peugeot 405 Turbo 16 – 1989 und 1990 zweifacher Sieger der Rallye Paris-Dakar – sowie ein 205 Turbo 16 in der Rallyeversion. Letzterer gewann in den Jahren 1985 und 1986 souverän die Rallye-Weltmeisterschaft. Die beiden Wettbewerbsfahrzeuge werden flankiert von einem Peugeot 205 Turbo 16 in der seltenen Straßenversion. Dieses Fahrzeug wird bei zwei Sonderläufen auf dem Rundkurs bei Schloss Dyck zum Einsatz kommen.

Peugeot 405 Turbo bei der Rallye Paris - Dakar. Foto: Peugeot.

Peugeot 405 Turbo bei der Rallye Paris – Dakar. Foto: Peugeot.


Aus der jüngeren Rundstreckengeschichte von Peugeot werden bei den Classic Days ein Peugeot 406 aus der deutschen Supertouren-Meisterschaft der späten 1990er Jahre und ein Peugeot RCZ vom 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ausgestellt. Repräsentant des aktuellen Serienprogramms von Peugeot ist der 208 GTi 30th, der an die mehr als 30-jährige Tradition des Labels GTi bei Peugeot anknüpft. Diese besonders dynamische Variante des 208 wurde von Peugeot Sport, der Motorsportabteilung der Löwenmarke, entwickelt. Komplettiert wird die Peugeot-Ausstellung auf Schloss Dyck durch einen Peugeot DMA. Dieser Lieferwagen rundet den Rahmen als Transporter für Motorsport-Utensilien ab.

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