Opel bei der Silvretta Classic

5. Juli 2015

Opel schickte ein Rekord A Coupé (Startnummer 79) aus dem Baujahr 1965 – das auf der Rallye seinen 50. Geburtstag feierte – den berühmten Rekord B (Startnummer 80) von Trainerlegende Sepp Herberger sowie einen Rekord C Caravan (Startnummer 81) von 1970 auf die Klassik-Rallye durch das Montafon. Im Team von Opel Classic waren Tourenwagen-Star Joachim „Jockel“ Winkelhock sowie der viermalige Bob-Olympiasieger André Lange aktiv. Gekonnt lenkten sie ihre Opel-Oldies durch das Dreiländereck Österreich-Schweiz-Liechtenstein, turnten unermüdlich durch die Serpentinen der Silvretta-Hochalpenstraße, des Flüela- oder Furkapasses und absolvierten konzentriert eine Sonderprüfung nach der anderen.

Rekord-Fahrt mit drei: Opel nahm an der Silvretta Classic 2015 teil. Foto: Opel.

Rekord-Fahrt mit drei: Opel nahm an der Silvretta Classic 2015 teil. Foto: Opel.

Bei den Etappenstarts und Zieleinläufen in Partenen, dem traditionellen Stopp auf der Bieler Höhe oder der Doppel-Wertungsprüfung in Vandans waren die drei Opel Rekord stets umringt von begeisterten Zuschauern. Sie fachsimpelten mit den Opel-Teams über deren Oldtimer und erzählten Lange, Winkelhock und Co. dabei so manchen Schwank aus ihrem Autoleben hinterm Lenkrad oder auf der Rücksitzbank eines Opel.

Starkes Team: Opel-Markenbotschafter und viermaliger Bob-Olympiasieger André Lange im Rekord B bei einer Zeitnahme. Foto: Opel.

Starkes Team: Opel-Markenbotschafter und viermaliger Bob-Olympiasieger André Lange im Rekord B bei einer Zeitnahme. Foto: Opel.

Die Silvretta Classic findet seit 1998 statt und führt traditionell über die Pässe in Vorarlberg und Tirol. Ausgangspunkt der dreitägigen Ausfahrt ist dabei die Region Silvretta Montafon,
die der Rallye ihren Namen gegeben hat.

Opel war dabei natürlich nicht allein als Hersteller. So brachte etwa die BMW Group Classic automobile Raritäten aus drei Epochen an den Start. Gemeinsam mit dem legendären Vorkriegs-Sportwagen BMW 328 gingen ein Rolls-Royce Silver Cloud I Drophead Coupé aus den 1950er-Jahren und ein vor exakt drei Jahrzehnten für den südafrikanischen Automobilmarkt gefertigter BMW 333i an den Start.

Herausragende Mercedes-Benz Sportwagen der 1950er-Jahre aus der unternehmenseigenen Sammlung gingen ebenfalls an den Start: Die Stuttgarter setzten mit den Fahrzeugtypen 300 SL Rennsportwagen (W 194), 190 SL (W 121 II) in Rennversion und einem exklusiven 300 Sc Roadster (W 188 II) Glanzpunkte.

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