Rétromobile Paris: leider parallel zur Bremen Classic Motorshow

27. Januar 2015

Die Abstimmung der Termine zwischen Paris und Bremen hat wieder nicht funktioniert: Zwei Klassikermessen am gleichen Datum sind verdrießlich für die Fans, aber auch die Aussteller. Nur die wenigsten können schließlich beide Shows gleichzeitig besuchen oder ausstatten. Das hätten wir uns anders gewünscht.

Starke Werte und Ideen zeigt Mercedes-Benz Classic mit dem Auftritt bei der diesjährigen Rétromobile in Paris vom 4. bis 8. Februar 2015. Die 40. Ausgabe der Fachmesse für klassische Automobile steht unter dem Motto „The Past Still Has a Future“ („Die Vergangenheit hat noch immer eine Zukunft“). Die Kontinuität großer Markenwerte rückt Mercedes-Benz Classic in den Mittelpunkt des Messeauftritts.

In Paris auf der Retro zu sehen: Mercedes W 25, 540 K Stromlinienwagen. Foto: Daimler

In Paris auf der Retro zu sehen: Mercedes W 25, 540 K Stromlinienwagen. Foto: Daimler


Gezeigt werden Fahrzeuge aus ganz unterschiedlichen Epochen, aber mit gemeinsamen Stärken. Die Tradition des Reisens mit herausragendem Komfort, innovativer Technik und hoher Leistung macht die Gegenüberstellung des Mercedes-Benz 540 K Stromlinienwagens (W 29) und des Mercedes-Benz S 63 AMG Coupé (C 217) deutlich. Für die einzigartige Innovationsgeschichte sportlicher Automobile und für den intensiven Austausch zwischen Motorsport, Forschung und Serienfertigung stehen der Mercedes-Benz 300 SL Rennsport-Prototyp (W 194), das Experimentalfahrzeug Mercedes-Benz C 111 und der aktuelle Hochleistungssportwagen Mercedes-AMG GT (C 190).

Mercedes-Benz C 111: mit Wankelmotor. Foto: Daimler

Mercedes-Benz C 111: mit Wankelmotor. Foto: Daimler


Beide Themen verdeutlichen, wie nachhaltig Werte, Ideen, Innovationen und Visionen die Marke Mercedes-Benz ausmachen. Das Ergebnis sind seit fast 130 Jahren Automobile, die Maßstäbe setzen – in ihrer Zeit und weit darüber hinaus.
Der Mercedes-Benz 540 K Stromlinienwagen entsteht im Jahr 1938 als Einzelstück mit absolut herausragenden Eigenschaften. Die auffälligste ist seine gekonnt gezeichnete Stromlinienkarosserie mit perfekter Aerodynamik: Der Luftwiderstandsbeiwert beträgt lediglich cW = 0,36 – für Jahrzehnte ein Topwert für Straßenfahrzeuge. Er ermöglicht dem Fahrzeug im Zusammenspiel mit dem leistungsstarken Kompressormotor eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Zudem setzt es Maßstäbe für die komfortable Fernreise. Ein aktuelles Pendant zum Stromlinienwagen ist das Coupé der Mercedes-Benz S-Klasse. Es trägt unter anderem die Werte Innovation, Design, Aerodynamik, Antriebstechnologie und Reisekomfort auf Höchstniveau in die Neuzeit.

Mercedes 300 SL im sportlichen Trimm. Foto: Daimler

Mercedes 300 SL im sportlichen Trimm. Foto: Daimler


Alle drei auf der Rétromobile 2015 gezeigten Sportwagen sind Ergebnisse der ausgeprägten Mercedes-Benz-Innovationskultur: Der 1953 fertiggestellte 300 SL Rennsport-Prototyp mit Aluminiumkarosserie, Gitterrohrrahmen und Flügeltüren ist die Weiterentwicklung des erfolgreichen Rensportwagens von 1952. Das revolutionäre Fahrzeugkonzept der frühen Nachkriegszeit brilliert über Leichtbau, Aerodynamik, Treibstoffeffizienz und höchste Zuverlässigkeit. Der futuristisch anmutende C 111 aus dem Jahr 1969 erkundet den Einsatz neuer Antriebstechniken und Werkstoffe. Er hat einen Drehkolbenmotor nach dem Prinzip von Felix Wankel. Ein einziges Exemplar entsteht mit V8-Hubkolbenmotor, um das Potenzial auch dieser Technik in dem Hochleistungssportwagen auszuloten. Die Karosserie, lackiert in der markanten Farbe „Weißherbst“, besteht aus leichtem, glasfaserverstärkten Kunststoff. Der C 111 macht Furore, in späteren Ausführungen holt er zudem verschiedene Weltrekorde. Doch in die Serie kommt er nicht. Das ist beim 2014 vorgestellten Mercedes-AMG GT anders: Dieser Traumwagen ist bereits erhältlich. Er verbindet erstklassige Rennstrecken-Performance mit Alltagstauglichkeit und hoher Effizienz. Wie seine berühmten Vorgänger setzt der GT ebenfalls höchste ästhetische Maßstäbe für sportliche Automobile.

2 Reaktionen

  1. Chr.Frauenberger Januar 27th, 2015 at 22:01

    Man kann nicht überall gleichzeitig sein und das schon gar nicht die ganze Zeit.

  2. Lars Doehmann Januar 27th, 2015 at 22:39

    wohl wahr! Ich bin gerne in Bremen…

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