Symposium zum Fahrzeugdesign: eine Geschichte zwischen Technik und Mode.

10. Juli 2014

Eine abwechslungsreiche Reise durch die Geschichte der Fahrzeuggestaltung verspricht das 3. Symposium von F-kubik. Am 24. und 25. Oktober 2014 wird die Autostadt Wolfsburg den würdigen Rahmen für diesen für Interessenten offenen Erfahrungsaustausch von Zeitzeugen mit Historikern und Freunden der Technikgeschichte geben. Den Schwerpunkt bildet der Freitag mit einer Reihe von sieben Vorträgen, die viel Spannung und interessante Einblicke versprechen zum übergreifenden Thema – Fahrzeugdesign: Eine Geschichte im Spannungsfeld zwischen Technik und Mode.

Der Borgward Hansa 2400 ist ein interessant designtes Auto.

Der Borgward Hansa 2400 ist ein interessant designtes Auto von 1952 bis 1953, mit 82 PS und Sechszylindermotor.

Das Programm von 9 Uhr bis 18 Uhr sieht vor, dass nach der Begrüßung und Einführung zunächst Luca Rezzonico aus dem „Alltag eines Automobil-Designers ohne CAD“ berichtet. Danach spricht Eberhard Schulz von Isdera Design über das Thema „Was prägt die Form? Design zwischen Lust und Last“. „50 Jahre technische Ästhetik – das Erbe von Louis L. Lepoix“ stellt Erika Kübler aus Baden-Baden vor.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Blick auf die Grafik-Ausstellung von Rony Lutz zum Thema „Aerodynamik im Automobilbau: Die ersten 50 Jahre“ geht es weiter mit einem Vortrag von Dr. Stefan Dierkes vom Frua Register. Sein Blick geht aufs Detail: „Zeitgenössische Einflüsse auf das Karosseriedesign am Beispiel Pietro Frua“. Michael Conrad von Con-Rad-Design in Leinfelden zeigt als Zeitzeuge und Beteiligter auf, wie sich „Der Van als neue Fahrzeuggattung“ entwickelte. Auch der Abschluss ist ein Höhepunkt. Werner Strathaus von Technicon Design aus Köln trägt vor über „Karosserie-Gestaltung – Designare versus ratio legis“ – zu Deutsch etwa: „gestalten gegen die Gesetze der Vernunft“.

Am Samstag, dem 25. Oktober, steht dann zwischen 10 und 13 Uhr der Besuch der aktuellen Sonderausstellung im „ZeitHaus“ mit abschließendem Mittagessen im Restaurant „La Coccinella“ auf dem Programm.

Anmeldungen erfolgen per Email an bartels-redaktion@web.de oder per Postkarte/ Brief an Eckhart Bartels, Postfach 300 104, 30944 Ronnenberg, bei paralleler Überweisung des Teilnehmerbeitrags in Höhe von 65 Euro auf das Konto 541 245 6657 bei der IngDiBa mit der BLZ 500 105 17 bzw. IBAN DE85 5001 0517 5412 4566 57, BIC INGDDEFFXXX.

 

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Und hier der oben abgebildete Flyer Symp-Flyer-24-1-14 zum download.

Interessierte und Gäste mit weiter Anreise treffen sich bereits am 23. Oktober ab 19 Uhr im Restaurant „Schützenhaus“ in der Meinstraße 86 in Wolfsburg-Vorsfelde für ein informelles Abendessen. Damit bietet das F-kubik-Symposium neben der Themenkompetenz auch wieder genügend Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch zwischen Referenten, Teilnehmern und Veranstaltern.

Das 1. F-kubik-Symposium fand 2010 im August-Horch-Museum in Zwickau statt. Das 2.F-kubik-Symposium gab es 2012 im Mercedes-Kundencenter in Bremen. Auch die Räume der Autostadt bieten mit ihrer automobilhistorischen Relevanz einen ansprechenden Rahmen für diese fahrzeughistorische Veranstaltung.

Das 2. F-kubik-Symposium im Mercedes-Kundencenter in Bremen 2012 war gut besucht.

Das 2. F-kubik-Symposium im Mercedes-Kundencenter in Bremen 2012 war gut besucht.

Über F-kubik
steht für das „Forum für Fahrzeuggeschichte“, eine seit 2001 wirkende Gruppe von Fahrzeug-Historikern, Motorjournalisten und Verlegern zur Stärkung der Bedeutung der Fahrzeuggeschichte in der Öffentlichkeit. Zur Gruppe zählen Eckhart Bartels, Lars Döhmann, Horst-Dieter Görg, Ulrich Knaack, Peter Kurze, Rainer Manthey, Halwart Schrader, Udo Stünkel und Hans-Joachim Weise. Neben anerkannten eigenen Veröffentlichungen oder Expertisen zu historischen Fahrzeugen bündeln sie ihr Fachwissen zur Fahrzeuggeschichte bei der Mitarbeit in Projekten der Industrie, öffentlichen Einrichtungen und privaten Sammlungen sowie bei Oldtimer-Veranstaltungen und -Messen wie der Bremen Classic Motorshow. Für die interessierte Öffentlichkeit wird alle zwei Jahre ein Symposium zur Fahrzeuggeschichte an wechselnden Orten durchgeführt. Weitere Informationen findet man unter www.f-kubik.de

 

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