Keine Chance für den Rost: Vorbeugen ist besser als schweißen.

14. April 2014

Zum Verzweifeln: Trotz guter Pflege bringt die Frühlingssonne immer wieder hässliche Roststellen zum Vorschein, die unaufhaltsam am geliebten Blech nagen! Schuld daran sind vor allem kleine Macken und Kratzer im Lack: Ist die Schutzschicht des Fahrzeugs erst beschädigt, hat die braune Pest freie Bahn, um sich ungehindert in die Karosserie zu fressen. Was Autofahrer dagegen tun können und wie die braunen Rostflecken im Handumdrehen beseitigt werden, verraten die praktischen Tipps der NIGRIN-Pflegeprofis.

Tipp 1: Rostnester aufspüren

Braune Rostflecken auf dem Kotflügel oder der Motorhaube fallen während der Autowäsche sofort ins Auge und sind schnell entdeckt. Aber nicht immer gibt sich die Korrosion so leicht zu erkennen: „Rost versteckt sich oft in verborgenen Ecken, zum Beispiel in den Türrahmen, Schwellern oder den engen Falzen und Spalten des Kofferraums. Bevor der TÜV-Prüfer mit dem Hämmerchen ins Leere klopft, sollten regelmäßige Lack-Checks durchgeführt werden“, so NIGRIN-Pflegeexperte Olaf Menzel.

Mit Colorpolitur wird ein Teil der Rostvorsorge erledigt. Foto: Nigrin

Mit Colorpolitur wird ein Teil der Rostvorsorge erledigt. Foto: Nigrin

 

Tipp 2: Flugrost auspolieren

Das Frühstadium der braunen Pest macht sich als so genannter „Flugrost“ auf der Karosserie bemerkbar. „Beim Flugrost handelt es sich um Anrostungen im oberflächlichen Bereich. Diese feine Rostschicht lässt sich meist relativ problemlos auspolieren“, erklärt Olaf Menzel. Bei hartnäckigerem Flugrost empfiehlt sich die Vorbehandlung mit einem speziellen Flugrost-Entferner. Erst danach wird der Lack auf Hochglanz poliert und mit Lackschutz versiegelt.

Tipp 3: Fest sitzenden Rost entfernen

Hat sich der Rost bereits am Lack festgesetzt und das Metall angegriffen, müssen härtere Geschütze ran: Der grobe Rost wird je nach Art und Umfang mit Schleifpapier, Drahtbürste oder Flex entfernt. „Hochleistungs-Rostlöser können dabei helfen, die angegriffen Stellen vom Rost zu befreien bis das Metall leicht durchschimmert“, rät Menzel. Ein spezieller Rostumwandler verwandelt schließlich alle Rostrückstände in eine Eisenverbindung, die den Metallfraß endgültig stoppen. „Auf die blanke Metallfläche wird anschließend etwas Grundierung aufgetragen und das Ganze in der richtigen Wagenfarbe lackiert.“

Nigrin Lackstift

 

Tipp 4: Kleine Macken ausbessern bevor Rost entsteht

Aus kleinen Kratzern und Steinschlägen können schnell fiese Rostnester werden. Umso wichtiger ist es, diese Macken möglichst schnell auszubessern, bevor sie sich tiefer in den Lack fressen. Oberflächliche Schäden im schützenden Decklack können mühelos mit einem Universal-Lackstift behoben werden. „Bei tieferen Kratzern bieten sich komplette Lack-Reparatur-Sets an“, so Menzel. „Das Entfernen von Lackschäden dauert damit nicht länger als zehn Minuten und schützt vor späteren Besuchen in der Lackiererei, die schnell teuer werden können.“

Tipp 5: Versiegelung schützt vor erneutem Rost

Eine zusätzliche Schutzschicht erhält der Lack durch eine anschließende Lackschutz-Behandlung. „Das darin enthaltene Wachs schützt den Lack, schließt die Poren und füllt kleine Kratzer im Klarlack. Außerdem wird die Oberfläche durch das Wachs widerstandsfähiger und kann erneute Rostattacken viel effektiver abwehren“, erklärt Menzel. Gegen die Korrosion von Innen helfen ein guter Unterbodenschutz und eine effektive Hohlraumversiegelung.

Eine Reaktion

  1. Chr.Frauenberger August 7th, 2014 at 06:29

    Rust doesn’t sleep, said Neil Young. Und weil Rost nicht schläft muss etwas dagegen getan werden. Mit Fertan hab ich mich nicht vertan und sehr gut soll TimeMax Langzeitschutz sein.

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