Im Oldtimer auf Weltreise: Heidi Hetzer plant mit Hispano Suiza und Hudson

12. August 2013

Sie nahm jahrelang immer wieder bei der Oldtimerrallye 2000 Kilometer durch Deutschland teil, nachdem sie auch die Carrera Panamericana und die Monte Carlo mitfuhr: Heidi Hetzer hat nicht nur als lange Zeit erfolgreiche Opel-Händlerin in Berlin einen guten Ruf in der Branche, sondern verdiente sich sowohl mit ihren zahllosen sozialen Engagements als auch als erfolgreiche Rallye-Fahrerin ihre Meriten.

Mit dem Hispano Suiza H6 fuhr Heidi Hetzer bei der 2000 km durch Deutschland mit, hier ein Bild aus dem Jahr 2009.

Mit dem Hispano Suiza H6 fuhr Heidi Hetzer bei der 2000 km durch Deutschland mit, hier ein Bild aus dem Jahr 2009.

Nachdem die Autohäuser inzwischen verkauft sind, will die 76-Jährige, wie sie in der ARD-Sendung „Beckmann“ sagte, endlich etwas für sich tun. Schließlich sei sie im Ruhestand. Was die ebenso charmante wie wortgewandte und resolute Dame unter Ruhestand versteht, dürfte für die meisten Menschen das größte Abenteuer des Lebens sein: Eine Reise um die Welt mit Oldtimern, geplante Dauer etwa eineinhalb bis zwei Jahre.

Heidi Hetzer und ihr Hudson Super 8 von 1930: Bald geht es auf Weltreise. Foto: Hetzer.

Heidi Hetzer und ihr Hudson Super 8 von 1930: Bald geht es auf Weltreise. Foto: Hetzer.

Dafür nimmt Heidi Hetzer keinen modernen Geländewagen, sondern zwei Oldtimer. Einen kennen Freunde der 2000 km durch Deutschland noch gut von ihrer Teilnahme im Jahr 2009: den Hispano Suiza H6 aus dem Jahr 1921 mit 6,6 Liter großem Sechzylindermotor und 135 PS. Der andere ist ein Hudson Super 8, Baujahr 1930.  Diese Fahrzeuge könnten überall auf der Welt repariert werden, mit neuen Modellen sei dies nicht möglich, erläuterte Hetzer ihre Wahl. Der Start ist für Mitte August 2014 geplant und die Fahrt soll von Berlin aus über die Türkei, Georgien, Russland, Mongolei, China, Thailand, Malaysia, Australien, Nord- und Südamerika, das südliche Afrika zurück nach Europa führen.

Bleibt zu hoffen, dass die unerschrockene Fahrweise von Heidi, die schon manchen Beifahrer die Fassung verlieren ließ, auch auf dieser langen Reise ohne negative Folgen bleibt und sie gesund und munter wieder nach Hause kommt. Bei der 2000 km hatte sie immer Glück, beispielsweise, wenn sie bei Rot über Ampeln fuhr („…die Bremse geht eh´nicht so gut.“) oder versuchte, mit dem Hispano-Suiza den historischen Setra-Bus in die Kreuzung zu schieben.

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