Teilnehmer-Feedback 2010

6. August 2010

Direkt am Ende der diesjährigen 2000 KM durch Deutschland wurden die Teilnehmer über ihre Meinung zur Veranstaltung befragt.

Am Ende der heißesten Woche des Jahres zeigten sich folgende Tendenzen:

Den meisten hat die Streckenführung gut bis sehr gut gefallen. Das Bordbuch zeigte minimale Abweichungen bei der Kilometrierung und war nicht an allen Stellen der über 2000 Kilometer eindeutig. Für Motorradfahrer gab es zu wenig Kurven und die Passagen über Kopfsteinpflaster fanden auch nicht alle so gut.

Die Strecke wurde insgesamt eher als etwas zu lang empfunden. In den Zeitplänen hätten mehr Pausen eingebaut sein müssen.

Die Hotels wurden unterschiedlich bewertet, aber doch ganz überwiegend positiv. Die Klosterpforte musste trotz schönem Ambiente manche Kritik für die Zimmer einstecken, aber das lag teilweise auch an der außergewöhnlichen Hitze. Das Copthorne Hotel in Hannover und das Maritim in Bremen boten keine Angriffsflächen, beide wurden nicht kritisiert. Im luxuriösen Hotel Yachthafenresidenz stimmte der Service im Gastronomiebereich ärgerlich. Das anschließend besuchte Seminaris-Hotel in Potsdam hatte wiederum aufgrund der Hitze einen schweren Stand (auch für 4-Sterne-Häuser sind Klimaanlagen nicht obligatorisch), und die zuvor genossene Opulenz in Warnemünde machte die Bewertung für dieses Haus auch nicht einfacher. Das Maritim in Halle wurde für einzelne Zimmer kritisiert.

Die Verpflegung fanden die allermeisten gut bis sehr gut. Nach üppigen Frühstücksbuffets trafen nicht alle Mittagspausen den Geschmack. Trotz ausgesuchter Abwechslung bei den abendlichen Buffets fanden einzelne auch diese zu ähnlich.

Die Betreuung durch das Team und den Pannenservice des ACV wurde mit überwältigender Mehrheit als ausgezeichnet empfunden.

Bei der zukünftigen Ausrichtung war die Stimmung ausgewogen: Die einen wollen es touristischer, die anderen sportlicher…Mehr Prüfungen und mehr versteckte DKs sollten zukünftig auch auf einer etwas kürzeren Gesamtstrecke machbar sein.

Die Frage nach der Gesamtzufriedenheit zeigt ein sehr posives Bild. Unzufrieden war letzlich niemand, und die fünf Wertungen mit „befriedigend“ waren die härtesten Urteile.

Bei den Verbesserungsvorschlägen kamen natürlich viele Einzelmeinungen hervor. Zu Herzen nehmen wir uns auf jeden Fall die mehrfach genannten Punkte „Startzeiten beachten“, “ weniger Kilometer“, „überarbeitete Wertung“ (u.a. mehr geheime DKs, mehr Gleichmäßigkeitsprüfungen).

On the road - Strecke durch den Harz im Jahr 2010

Insgesamt ist die Bewertung damit sicher nicht schlecht ausgefallen, zumal die Geschmäcker eben verschieden sind und das alte Sprichwort „allen Leuten recht getan ist eine Kunst die niemand kann“ wohl hier auch greift.

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5 Reaktionen

  1. Hans Baum August 7th, 2010 at 11:50

    Hallo Oldtimerfans,

    hier unser Kommentar:

    im 3. Jahr nach Krön als Veranstalter hat das Orga-Team seinen Job gut gemacht – nein – bestens.

    Streckenführung:

    Unserer Meinung nach wurde für 2010 eine hervorragende Strecke ausgewählt, die allen Ansprüchen gerecht wurde. Kleine Unzulänglichkeiten im Bordbuch waren zu verschmerzen, insbesondere von den Teams, die nicht zum 1. Mal an einer derartigen Rallye teilgenommen haben. Wer einmal ein solches Bordbuch ausgearbeitet hat, weiß, welche Tücken im Detail liegen.
    Hinsichtlich der Länge der Strecke können wir feststellen, daß nach Reduzierung auf 2200 km die Tagesetappen in Ordnung waren, denn alle Teams hatten die Möglichkeit, zum Abendessen das Etappenziel zu erreichen. Das war bei Krön oftmals anders. Von daher sind wir der Meinung, daß die Streckenführung auch in zeitlicher Hinsicht in Ordnung war.

    Hotels:
    Im Großen und Ganzen waren die Hotels in Ordnung. Einziger Ansatzpunkt zur Kritik war für uns die teilweise mangelhafte Klimatisierung, da dies insbesondere bei der extremen Witterung allen Teilnehmern Schwierigkeiten bereitete. Vielleicht kann das Orgateam beim nächsten Mal hierauf etwas mehr achten.

    Hinsichtlich der Yachthafenresidenz in Warnemünde müssen wir feststellen, daß das Orga-Team hinsichtlich der gesamten Anlage eine hervorragende Auswahl getroffen hatte. Hinsichtlich der dort betriebenen Gastronomie müssen wir allen Ernstes dem Betreiber ein „mangelhaft“ attestieren. Bei dem Inforundgang mit dem Chef des Hauses betonte dieser mehrfach, daß das Motto des Hauses sei, gegenüber anderen Hotels – oder ketten besser zu sein wie der Durchschnitt. Vom Ambiente her ist diese Aussage völlig in Ordnung. Aber in der Gastronomie …. in vier Gastronomiebetrieben in der Anlage, wo wir nach eigenem Gutdünken zu Abend essen konnten, waren drei vom Service her als mangelhaft zu bezeichnen. Wir warten nicht gerne 1 1/2 Stunden auf ein Steak im Steakhaus, Getränke zu warm und anderes mehr. Dem hohen Anspruch an dieses Haus konnte die Gastronomie in keinster Weise gerecht werden. Diesen Mangel können wir jedoch nicht dem Orga-Team, sondern nur der Hotelführung anlasten.

    Verpflegung:

    Hieran war unserer Meinung nach nichts auszusetzen. Auch die Mittagsverpflegung fanden wir in Ordnung – es braucht mittags kein Buffetessen zu geben. Da reicht u.E. leichte Kost.

    Betreuung:

    Einfach gesagt, es war hervorragend, alle haben ihr Bestes gegeben.

    Zukünftige Ausrichtung:

    Wir sind der Meinung, daß in sportlicher Hinsicht die Rallye interessanter gestaltet werden sollte. Touristisch bleiben u.E. keine Wünsche offen, wir sind ja schließlich auch nicht auf einer Kaffeefahrt. In sportlicher Hinsicht war es schon etwas besser wie in den Vorjahren, jedoch sollte das Orga-Team nach Möglichkeit die ein oder andere Rennstrecke oder Testgelände einbauen, damit auch dem sportlichen Charakter mehr Rechnung getragen wird. Sollte es denn keine Rennstrecke sein, kann man weitere GLP’s einplanen. Das macht die ganze Sache interessanter und wird dem sportlichen Ehrgeiz mehr Rechnung tragen.
    Hinsichtlich weiterer geheimer oder versteckter Kontrollen möchten wir beipflichten, damit es für Teams, die nach Navi die kürzeste Route suchen, etwas schwerer wird. Konsequenz ist dann natürlich, daß eine fehlende geheime Kontrolle auch – wie bisher – mit den entsprechenden Strafpunkten belegt wird.

    Noch einen kleinen Hinweis: Auch beim Prolog schlagen wir vor, neben der GLP auf dem Messegelände vielleicht das Contidrom mit einzuplanen. Wir glauben, daß die Veranstalter dann mit noch mehr Teilnehmern rechnen können.

    Gesamtzufriedenheit:

    Das Stolberger Team Steffens / Baum mit Startnummer 30 war dieses Jahr das 10. Mal dabei. 2011 werden wir – wenn die Gesundheit mitmacht – wieder am Start sein. Von daher wünschen wir dem Orga-Team eine glückliche Hand bei der Auswahl der Strecke, der Hotels und allem, was dazugehört.

    Bis dahin grüßen vielmals

    Hans Baum und Friedel Steffens

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  2. rainer wienhold August 9th, 2010 at 22:13

    ich stimme dem team steffens baum voll zu.

    * sportlich ,, war schon mal angedacht: eingebaute prüfung in seitenstr. rechts fahren,, touristt. gerade weiter.z bsp.
    cateringprobl. gabs auch früher schon. ein grauen war das meilenwerk berlin 2003
    tip: falls catering nicht klappt , dies dann halt finanziell in die pflicht nehmen und dies im vorfeld im vertrag festhalten.
    dann solls schon klappen, wenn die es wissen das es ernst wird und werden sich drehen..
    * strecke 20-30 km dann kontrolle ist immer ne abwechslung und es wird nicht zu lang, oder ne zwischenprüfung eingebaut (ist ja auch ne kontrollstelle)
    bis 2011 grüsse rainer

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  3. Lars Doehmann August 10th, 2010 at 11:57

    Hallo Rainer,
    danke für die Anmerkungen. Ich hoffe, wir sehen uns vor 2011. beste Grüße
    Lars

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  4. Peer Thieme August 16th, 2010 at 08:49

    dem Kommentar von Hans und Friedel können wir uns nur anschließen.
    Die Auslegung der GLP`s war auch für schwächere Fahrzeuge zu machen und so muss es ja auch sein. Auch wir sind der Meinung das es durchaus einige GLP`s mehr sein können. Nicht bekannte Kontrollstellen sollte es schon geben. Diese dürfen aber nicht versteckt sein sondern ganz einfach an der normal zu fahrenden Strecke, deutlich durch DK Zeichen zu sehen, aufgebaut werden. Die Umleitungspfeile müssen noch deutlicher werden.
    Um etwas Planungssicherheit bei der Mittagspause einzubauen braucht es nur eine vorgegebene Zeit der Länge. Auf der Stempelkarte die Einfahrtszeit notieren und die Ausfahrtszeit vorgeben. Nichteinhaltung mit Strafpunkten belohnen.
    Zu früh pro Minute 10 Strafpunkte zu spät pro Minute 1 Strafpunkt.
    Abfahrtszeit wieder auf der Stempelkarte notieren. Bei den DK – Zeiten unbedingt auf den vorgegebenen Schnitt achten damit es nicht wieder zu so großen Verspätungen kommt.
    Alles in allem war es eine sehr schöne Verantstaltung und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

    Viele Grüße an alle

    Brigitte und Peer Thieme

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  5. Lars Doehmann August 16th, 2010 at 10:35

    Liebe Brigitte und Peer, und wir können uns Eurem Kommentar anschließen. Die Verbesserungsvorschläge werden wir versuchen für 2011 umzusetzen, damit die Abläufe flüssiger werden. Bis bald, beste Grüße
    Lars

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